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Waffen- und Sprengstoffrecht in der straf- und bußgeldrechtlichen Praxis

Tagungsnr.: 38a
Veranstaltende JV: Bayern
Tagungsort: Trier
Datum: 28.11. - 03.12.2027
 

Die Tagung rich­tet sich an Rich­te­rin­nen und Rich­ter sowie Staats­an­wäl­tin­nen und Staats­an­wäl­te.
Das Waf­fen­ge­setz ent­hält in sei­ner Anla­ge 1 eine Viel­zahl von waf­fen­tech­ni­schen Begrif­fen und Defi­ni­tio­nen, deren Ver­ständ­nis dem waf­fen­tech­nisch nicht vor­ge­bil­de­ten Juris­ten oft Schwie­rig­kei­ten berei­tet. Ähn­lich ver­hält es sich mit der Kriegs­waf­fen­lis­te im Bereich des Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­set­zes oder mit den Begrif­fen und Kate­go­rien im Bereich des Spreng­stoff­ge­set­zes.
Die Tagung unter­glie­dert sich in einen waffen- und spreng­stoff­recht­li­chen Teil sowie einen waffen- und spreng­stoff­kund­li­chen Teil. Behan­delt wer­den das Waf­fen­ge­setz (ein­schließ­lich Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­setz) und Spreng­stoff­ge­setz, jeweils mit Schwer­punkt auf den für die straf- und buß­geld­recht­li­che Pra­xis rele­van­ten Tei­len, insbesondere:

  • Waf­fen­be­griff (Schuss­waf­fen, trag­ba­re Gegen­stän­de: Waf­fen im tech­ni­schen Sinn, Waf­fen im nicht-technischen Sinn; ver­bo­te­ne und erlaub­nis­pflich­ti­ge Waf­fen; Messer)
  • Umgangs­ar­ten (Besitz, Füh­ren, Ver­brin­gen etc.)
  • Arten waf­fen­recht­li­cher Erlaub­nis­se und gesetz­li­che Ausnahmen
  • Über­blick zu den Bedürf­nis­tat­be­stän­den mit Hin­wei­sen auf eine etwa­ige beson­de­re Bedeu­tung für den straf- und buß­geld­recht­li­chen Bereich
  • Waf­fen­kun­de: Erklä­run­gen und Anschau­ungs­ma­te­ri­al zu den Begrif­fen gemäß Anla­gen 1 und 2 zum WaffG (z. B. Schuss­waf­fen und deren wesent­li­che Tei­le; Auf­bau einer typi­schen Schuss­waf­fe; Arten von Schuss­waf­fen; trag­ba­re Gegen­stän­de, ins­be­son­de­re ver­bo­te­ne Waf­fen; Mes­ser; Muni­ti­on und Geschosse)
  • Erläu­te­run­gen zu aus­ge­wähl­ten (pra­xis­re­le­van­ten) Kriegs­waf­fen nach der Kriegswaffenliste.