Audio-visuelle Medien im Strafprozess


Tagungsnr.: 8c
Veranstaltende JV: Hamburg
Datum: 01.03.2021 - 05.03.2021

Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Ermittlungsrichterinnen und Ermittlungsrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Sie wird sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den praktischen Umsetzungsmöglichkeiten audio-visueller Medien im Strafprozess beschäftigen. Chancen und Gefahren audio-visueller Medien sollen einander gegenübergestellt, anhand konkreter Fallgestaltungen diskutiert und die durch die Novellierung der §§ 58a, 255a StPO hervorgehobene Bedeutung der Videovernehmung beleuchtet werden. Die Wahrung von Geschädigtenrechten unter Berücksichtigung von Fragetechniken im Ermittlungsverfahren sollen dargestellt werden. Weiterhin sollen die strafprozessual ordnungsgemäße Einführung audio-visueller Medien in die Hauptverhandlung, der Umgang mit hiergegen gerichteter Verteidigung und die revisionsfeste Urteilsfassung besprochen werden. Die Auswirkungen, welche audio-visuelle Vernehmungen auf das Aussageverhalten von Zeugen haben können, sollen gezeigt werden. Rechtsvergleichende Ausflüge in andere Staaten, in welchen audio-visuelle Medien im Strafprozess bereits eine weit akzeptierte Selbstverständlichkeit sind, sollen das Bild abrunden.


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