Tierschutzrecht – Ausgewählte Grundlagen und aktuelle Entwicklungen


Tagungsnr.: 3b
Veranstaltende JV: Hessen
Datum: 25.01.2021 - 29.01.2021

Die Tagung richtet sich an Richterinnen und Richter sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Ziel der Tagung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über grundlegende und aktuelle Entwicklungen des Tierschutzrechts in seinen vielfältigen Aspekten zu informieren. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Seit der Aufnahme des Staatsziels „Tierschutz“ in Art. 20a GG und seit der Aufnahme des Tierwohls in Art. 13 des Lissabonner Vertrages ist viel Zeit vergangen. Es besteht allerdings der Eindruck, dass in den letzten Jahren das Thema noch einmal stärker als bislang in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, sei es in Bezug auf Zustände in der Massentierhaltung, in Tierversuchslaboren (Fall „LPT“) oder bei Wildtieren im Zirkus. Dabei haben auch Gerichtsentscheidungen für Aufsehen gesorgt, wie etwa das Urteil des BVerwG zum sog. „Kükenschreddern“. Die Veranstaltung orientiert sich an der Praxis und der Rechtsprechung, nicht nur, aber vor allem aus dem Strafrecht und dem Verwaltungsrecht. Themen sind neben anderen die strafrechtliche Bewertung von gesetzwidrigen Zuständen in der Massentierhaltung, die verwaltungsrechtliche Rechtsprechung zu Tierversuchen, die Grenzen der tierärztlichen Berufsfreiheit in Bezug auf Hundezucht sowie die Zusammenarbeit zwischen Veterinärämtern und Staatsanwaltschaften.

Die Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.


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