Die Digitalisierung der Justiz hat viele Jahre ein Schattendasein geführt. Aber: Die Einführung der elektronischen Akte hat die Arbeit der Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte grundlegend verändert. Absehbar wird alles, was die Kolleginnen und Kollegen denken, kommunizieren, veranlassen und entscheiden in digitaler Form vorhanden sein. Dies lässt bislang ungeahnte Formen der Verknüpfung, der Beschleunigung, der Mustererkennung u.v.a. möglich werden. Es gibt große Chancen und massive Risiken für den Rechtsstaat. Schon in einigen Jahren wird die Arbeitswelt in der Justiz eine gänzlich andere sein. Wie muss sich die Justiz, wie müssen sich Richterinnen und Richter, Staatsanwälte und Staatsanwältinnen auf diese Herausforderungen einstellen? Die Fortbildungsveranstaltung will Themenfelder und Fragestellungen herausarbeiten, damit sich die Justiz den Zukunftsaufgaben stellen kann.
- Wie wird sich die Arbeitsweise von Richterinnen, Richtern, Staatsanwälten und Staatsanwältinnen durch die Digitalisierung verändern – Was sind die Chancen und Risiken?
- Welchen Einfluss wird die KI auf die richterliche und staatsanwaltschaftliche Tätigkeit haben? Was bedeutet die EU-KI-Verordnung für die Justiz?
- Was können und müssen Recherche-Tools leisten und welchen Einfluss werden sie auf die richterliche und staatsanwaltschaftliche Tätigkeit haben?
- Kann die Digitalisierung den Zugang zum Recht verbessern? Die Faktenseite: Systemarchitektur, Beweismittel-Cloud usw.
- Fragen zum Thema KI-Kompetenz: Klug prompten.