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Spektakuläre Verfahren im Spiegel der Zeitgeschichte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

Tagungsnr.: 26d
Veranstaltende JV: Hessen
Tagungsort: Wustrau
Datum: 13.09. - 17.09.2027
 
„Geschich­te ist nicht nur Gesche­he­nes, son­dern Geschich­te­tes – also der Boden auf dem wir ste­hen“ (Hans von Kel­er). Die Zeit nach 1945 war in Deutsch­land geprägt von dem Bemü­hen, staat­li­che Ord­nung wie­der­her­zu­stel­len und die durch die NS-Diktatur und den 2. Welt­krieg ent­stan­de­nen Schä­den aus­zu­glei­chen und zu behe­ben. Dies ver­lief in den bei­den Tei­len Deutsch­lands natur­ge­mäß unter­schied­lich. Die Tagung beleuch­tet mar­kan­te Ver­fah­ren aus bei­den deut­schen Staa­ten, die die poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se der Nach­kriegs­zeit bis zur Wie­der­ver­ei­ni­gung wider­spie­geln. Behan­delt wer­den die Fäl­le Otto John, Vera Brüh­ne, Gün­ter Guil­laume, Ber­li­ner Ver­fas­sungs­schutz und die Stu­den­ten­be­we­gung 1968 — 1974.