Die Tagung richtet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Antisemitismus stellt auch heute eine ernstzunehmende Herausforderung für die Gesellschaft und auch den demokratischen Rechtsstaat dar. Antisemitische Einstellungen und Straftaten treten zunehmend offen zutage – im öffentlichen Raum, in digitalen Medien, im politischen Diskurs und gesellschaftlichen Alltag. Diese Entwicklungen betreffen nicht nur das gesellschaftliche Zusammenleben, sondern berühren unmittelbar die Grundwerte von Menschenwürde, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit. Gerade der Justiz kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Verantwortung zu.
Die Tagung bietet die Möglichkeit, Wissen zu vertiefen, Perspektiven zu erweitern und aktuelle Entwicklungen kritisch zu reflektieren. Verschiedene Dozentinnen und Dozenten aus Wissenschaft, Recht und Praxis bringen unterschiedliche fachliche Zugänge ein und beleuchten das Thema aus juristischer, gesellschaftlicher und historischer Perspektive.