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Organisierter Menschenhandel: Zwangsprostitution und Arbeitsausbeutung

Tagungsnr.: 17a
Veranstaltende JV: Nordrhein-Westfalen
Tagungsort: Trier
Datum: 18.05. - 21.05.2027
 
Die­se Tagung rich­tet sich an Straf­rich­te­rin­nen und Straf­rich­ter sowie Staats­an­wäl­tin­nen und Staats­an­wäl­te. Die Tagung befasst sich unter ande­rem mit der Fra­ge: Was ist und wie funk­tio­niert inter­na­tio­na­ler Men­schen­han­del? Wie gehe ich in Fäl­len mit Bezug zu die­sen The­men­be­rei­chen ermitt­lungs­tak­tisch vor? Das Semi­nar dient eben­falls der För­de­rung des Ver­ständ­nis­ses für Opfer und eines ange­mes­se­nen Umgangs mit die­sen sowie der Ver­fah­rens­op­ti­mie­rung und stellt die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen im Bereich des Men­schen­han­dels vor. Die Ver­an­stal­tung stellt das Phä­no­men der Arbeits­aus­beu­tung und der sexu­el­len Aus­beu­tung sowie die Rol­le des Opfers im Ermittlungs- und Straf­ver­fah­ren (psy­cho­lo­gi­sche Hin­ter­grün­de und Aus­wir­kung von Erleb­nis­sen auf die Aus­sa­ge­fä­hig­keit; Umgang mit Opfern in Ver­neh­mun­gen) dar. Ermitt­lungs­tak­tik und Tech­nik, Trau­ma­for­schung und Aus­sa­ge­psy­cho­lo­gie sowie die Beson­der­hei­ten des Opfer­schut­zes wer­den behan­delt. Das Milieu und die Moti­ve des Opfers wer­den an Bei­spie­len wie der bekann­ten „Loverboy-Methode“ beleuchtet.