Diese Tagung richtet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Tagung befasst sich unter anderem mit der Frage: Was ist und wie funktioniert internationaler Menschenhandel? Wie gehe ich in Fällen mit Bezug zu diesen Themenbereichen ermittlungstaktisch vor? Das Seminar dient ebenfalls der Förderung des Verständnisses für Opfer und eines angemessenen Umgangs mit diesen sowie der Verfahrensoptimierung und stellt die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Menschenhandels vor. Die Veranstaltung stellt das Phänomen der Arbeitsausbeutung und der sexuellen Ausbeutung sowie die Rolle des Opfers im Ermittlungs- und Strafverfahren (psychologische Hintergründe und Auswirkung von Erlebnissen auf die Aussagefähigkeit; Umgang mit Opfern in Vernehmungen) dar. Ermittlungstaktik und Technik, Traumaforschung und Aussagepsychologie sowie die Besonderheiten des Opferschutzes werden behandelt. Das Milieu und die Motive des Opfers werden an Beispielen wie der bekannten „Loverboy-Methode“ beleuchtet.
Organisierter Menschenhandel: Zwangsprostitution und Arbeitsausbeutung
Tagungsnr.:
17a
Veranstaltende JV:
Nordrhein-Westfalen
Tagungsort:
Trier
Datum:
18.05. - 21.05.2027
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