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Supervision für Führungskräfte - Vom individuellen Erfahrungsschatz gemeinsam profitieren

Tagungsnr.: 30b
Veranstaltende JV: Bayern
Tagungsort: Trier
Datum: 19.10.2026 - 22.10.2026
 

Nicht nur Rich­te­rin­nen und Rich­ter sowie Staats­an­wäl­tin­nen und Staats­an­wäl­te sind in ihrer beruf­li­chen Tätig­keit immer wie­der auch per­sön­lich belas­ten­den, zwi­schen­mensch­lich beson­ders for­dern­den Situa­tio­nen aus­ge­setzt. Die­se kön­nen bei­spiels­wei­se im Umgang mit Par­tei­en und Rechts­an­wäl­ten, bei der Bewäl­ti­gung äußerst kom­ple­xer und auf­wen­di­ger Ver­fah­ren oder im täg­li­chen Mit­ein­an­der mit Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen auf­tre­ten. Auch für Füh­rungs­kräf­te gibt es beruf­li­che Situa­tio­nen, deren Bewäl­ti­gung weit mehr als das juris­ti­sche Rüst­zeug aus der Aus­bil­dung ver­langt und die sie trotz der mit den Jah­ren zuneh­men­den Berufs­er­fah­rung an ihre Gren­zen brin­gen kön­nen.
Durch ein kla­res, struk­tu­rier­tes Ver­fah­ren zur beruf­li­chen Refle­xi­on unter­stützt Super­vi­si­on beim Umgang mit sol­chen Situa­tio­nen. Sie lässt die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer für belas­ten­de Vor­gän­ge ande­re Per­spek­ti­ven erken­nen. Gemein­sam in der Grup­pe wird im ver­trau­li­chen Rah­men nach einem vor­ge­ge­be­nen Ver­fah­rens­ab­lauf ein kol­le­gia­ler, unter­stüt­zen­der Blick auf die her­aus­for­dern­de Situa­ti­on gewor­fen. Es wer­den neue Lösungs­an­sät­ze ent­wi­ckelt, wel­che die Belas­tun­gen ver­rin­gern oder sogar besei­ti­gen.
Die vor­lie­gen­de Tagung rich­tet sich spe­zi­ell an Gerichts­prä­si­den­tin­nen und Gerichts­prä­si­den­ten, Gerichts­di­rek­to­rin­nen und Gerichts­di­rek­to­ren sowie Lei­ten­de Ober­staats­an­wäl­tin­nen und Ober­staats­an­wäl­te und ihre jewei­li­gen Ver­tre­ter sowie wei­te­re lei­ten­de Füh­rungs­kräf­te in der Jus­tiz, die Inter­es­se dar­an haben,

  • in der Grup­pe von den übri­gen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ein kon­struk­ti­ves Feed­back zu eige­nen Vor­ge­hens­wei­sen zu erhalten,
  • eige­ne Hypo­the­sen zu erken­nen und zu hinterfragen,
  • Hand­lungs­spiel­räu­me auszuloten,
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on und Inter­ak­ti­ons­me­tho­dik zu ver­bes­sern und
  • neue Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven für zukünf­ti­ge Kon­flikt­si­tua­tio­nen zu erfahren.

In die­sem Zusam­men­hang kön­nen sie auch ler­nen, fall­be­zo­gen in Kon­flikt­si­tua­tio­nen auf­tre­ten­de per­sön­li­che Belas­tun­gen bes­ser zu bewäl­ti­gen und mit Schwie­rig­kei­ten kon­struk­tiv umzu­ge­hen; Super­vi­si­on stärkt hier­bei ihre Problemlösungskompetenz.