Ausstellungen

Hier finden Sie unsere aktuellen Ausstellungstermine.

Trier:

„alles außer gewöhnlich“. Unter diesem Motto steht die neue Ausstellung der vier Künstlerinnen Tanja Bollendorf, Martina Kefer, Petra Kohns-Merges und Jasmin Schreiner in der Tagungsstätte Trier der Deutschen Richterakademie. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung der in Luxemburg, Konz, Saarburg und Trier lebenden und arbeitenden Kunstschaffenden am Donnerstag, 08.09.2016, um 19.30 Uhr mit einer festlichen Vernissage in den Räumlichkeiten der Tagungsstätte Trier der Deutschen Richterakademie. Gezeigt werden mehrere Dutzend Gemälde der vier Künstlerinnen, die sich während ihres gemeinsamen Kunststudiums an der Europäischen Kunstakademie in Trier kennengelernt haben. Dennoch arbeiten die vier Künstlerinnen mit unterschiedlichen Techniken und Ideen, also jede für sich außergewöhnlich, so der Direktor der Deutschen Richterakademie Dr. Stefan Tratz.

Die Vernissage wird durch die Verwaltungsleiterin der Tagungsstätte Trier Andrea Meyer in Vertretung des Akademieleiters Dr. Tratz eröffnet. Anschließend führt das Vorstandsmitglied der Tuchfabrik Trier e. V., Herr Rainer Breuer, der zuletzt ebenfalls in der Deutschen Richterakademie mit einer Fotografie-Kunstausstellung vertreten war, in das Werk der vier Künstlerinnen ein. Musikalisch wird die Vernissage durch Michael Sendelbach und Vanessa Gessler umrahmt. Es ergeht herzliche Einladung zu der Vernissage. Die vom 01.09.2016 bis zum 27.10.2016 dauernde Ausstellung ist Dienstag bis Donnerstag von 09.00 – 16.30 Uhr und am Freitag von 09.00 – 14.00 Uhr geöffnet. Eintritt ist frei.

Die Bilder der in Luxemburg lebenden Künstlerin Tanja Bollendorf widmen sich der „Klecksomanie“ aus zufällig entstandenen Farb- und Tintenklecksen. Die Künstlerin lotet in ihrer Malerei die Mehrdeutigkeit von Formen aus. Sie untersucht das Potenzial von Klecksen, die mehr oder weniger bewusste Bilder offenlegen. Die Bilder sind eine Aufforderung an den Betrachter, seine eigenen Reaktionen und Gedanken auf das Gezeigte zu ergründen.

Martina Kefer arbeitet und lebt in Konz. Aktuell zeigt sie figurative Werke. Im Fokus stehen der Mensch, die Geselligkeit, gemeinsames Erleben oder sportliche Aktivität. In der ihr eigenen Malweise verbindet Martina Kefer konkrete Linien und abstrakte Flächen, Kontraste und Perspektiven, so dass sich letztlich durch das Zusammenwirken aller gestalterischen Mittel eine Einheit bildet. In ihren aktuellen Portraitbildern geht es um das Zusammenwirken von Abstraktion und Figuration sowie um das Ausloten der Kräfteverhältnisse zwischen abstrakter Fläche und Figur.

Die in Trier lebende Petra Kohns-Merges widmet sich zwei Themenfeldern. Erstens zeigt sie Impressionen aus Trier. Trier wie sie es sieht: kraftvoll, schwungvoll, verträumt, verspielt, aber auch weich und innehaltend. Zweitens stellt sie experimentelle Werke aus. Hier geht es nicht um die Darstellung des Sichtbaren. Vielmehr möchte sie auf die Magie des Unsichtbaren, d. h. den Raum zwischen, hinter und in den Dingen aufmerksam machen. Der Schlüssel zur Kenntnis des Bewusstseins liegt nach Meinung der Künstlerin in der Region des Unbewussten und individuell bei jedem einzelnen Betrachter.

Jasmin Schreiner wohnt und arbeitet in Saarburg. Sie zeigt ihre Bilderserie „Erinnerung an eine verlorene Zeit“. Bei der Besichtigung eines alten und nicht renovierten Hauses fiel ihr Blick auf die Wände. Dort verliefen große und kleine sowie dicke und dünne Risse. Der Putz platzte ab und man konnte unterschiedliche Baumaterialien erkennen. Die Künstlerin hatte den Eindruck, als würden sie viele Gemälde anschauen. Ihr kam die Idee, Wandausschnitte ergänzt durch ihre Gedanken auf die Leinwand zu bringen. 

Tanja Bollendorf, Martina Kefer, Petra Kohns-Merges & Jasmin Schreiner: „alles außer gewöhnlich“, Deutsche Richterakademie, Berliner Allee 7, 54295 Trier,

Vernissage: 08.09.2016, 19.30 Uhr, Ausstellung vom 01.09. bis zum 27.10.2016, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 09.00 – 16.30 Uhr, freitags 09.00 – 14.00 Uhr


Wustrau:

„Werte“. Unter diesem Motto steht die Doppelausstellung der Künstlerin Marianne Kühn-Berger und ihres 1989 verstorbenen Ehemanns Kurt-Hermann Kühn im Zieten-Schloss in Wustrau. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 08. September 2016, um 19.30 Uhr mit einer festlichen Vernissage in den Räumlichkeiten der Tagungsstätte Wustrau der Deutschen Richterakademie. Gezeigt werden mehrere Dutzend Gemälde, Grafiken, Miniaturen und Zeichnungen des bekannten Künstlerehepaars. Bei der Doppelausstellung handelt es sich um die erste gemeinsame Ausstellung von Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn in der Region. Gleichzeitig ist die Ausstellung auch eine Hommage an den 1989 verstorbenen Künstler Kurt-Herrmann Kühn, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag begehen würde. Die Deutsche Richterakademie ist nach den Worten seines Direktors Dr. Stefan Tratz sehr glücklich, das Zieten-Schloss für diese besondere Doppelausstellung des Künstlerehepaars zur Verfügung stellen zu können. Die Betrachter der Kunstwerke haben die einmalige Gelegenheit, die Werke von Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn zu vergleichen, gegenüberzustellen und zu versuchen, die Einflüsse des Ehepartners auf das Wirken des jeweils anderen zu ergründen, so Direktor Dr. Tratz.

Marianne Kühn-Berger wurde 1927 in Breslau geboren. Bereits mit 9 Jahren begann sie während der Schulzeit ihre Mal- und Zeichenausbildung. Während des Zweiten Weltkriegs kam sie 1944 zum Arbeitsdienst nach Bayern, wo sie ihren späteren Ehemann Kurt-Hermann Kühn kennenlernte. 1946 begann Marianne Kühn-Berger ihr Studium bei Max Schwimmer in Leipzig, welches sie als Diplom Direktrice abschloss. 1952 heiratete sie Kurt-Hermann Kühn. Ab dem Jahr 1950 war sie in vielfältiger Weise freischaffend tätig. Daneben arbeitete sie journalistisch zu den Themen Bekleidungsästhetik, Modegestaltung und Modeberatung. Etwa ab 1960 wandte sich Marianne Kühn-Berger der Grafik und der Miniaturmalerei zu. Bei ihren Miniaturen wendet sie die „echte Lasurtechnik“ an, um auf diese Weise eine besondere Tiefenwirkung und Farbintensität zu erzielen.

Kurt-Hermann Kühn wurde 1926 in Merseburg in Sachsen-Anhalt geboren. Ab 1930 erlernte er das Malerhandwerk. 1944 wurde er zur Wehrmacht einberufen. Im gleichen Jahr lernte er seine spätere Ehefrau kennen. Ab 1946 studierte er an der Akademie für Grafik und Buchkunst in Leipzig die Fachrichtungen Malerei und Grafik.  Im Jahr 1951 wechselte er an die Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Im Jahr 1963 wurde er Dozent an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin. Ab 1970 arbeitete er als freischaffender Maler und Grafiker. Im Jahr 1989 verstarb er wenige Wochen nach der Vollendung seiner Wandbilder im Festsaal der Ruppiner Kliniken.

Die Vernissage wird durch den Direktor der Deutschen Richterakademie Dr. Stefan Tratz eröffnet. In das Werk des Künstlers Kurt-Hermann Kühn führt sein Sohn Andreas Kühn ein. Die einführenden Worte zum Werk von Marianne Kühn-Berger spricht Direktor Dr. Tratz. Musikalisch wird die Vernissage von der Kreismusikschule Neuruppin umrahmt. Es ergeht herzliche Einladung zu der Vernissage, an der natürlich auch die Künstlerin Marianne Kühn-Berger persönlich anwesend sein wird. Die bis zum 27. Oktober dauernde Ausstellung ist jeden Mittwoch von 13.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Eintritt ist frei.

Marianne Kühn-Berger & Kurt-Hermann Kühn: „Werte“, Gemälde, Grafiken und Miniaturen, Deutsche Richterakademie, Am Schloss 1, 16818 Wustrau, Vernissage: 08.09.2016, 19.30 Uhr, Ausstellung bis zum 27.10.2016,

Öffnungszeiten: mittwochs 13.00 – 16.00 Uhr

Deutsche Richterakademie - Tagungsstätte Trier: trier(at)deutsche-richterakademie.de - Tagungsstätte Wustrau: wustrau(at)deutsche-richterakademie.de