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Ausstellungen

 

Trier


19. August – 28. Oktober 2010

Daniel Schieben
„Fotografie 70/10“

Vernissage: 19. August 2010, 19.30 Uhr
Begrüßung: Frank Jüttner, Direktor der Deutschen Richterakademie
Einleitung: Karl Ducoffre, Trier
Musik: Irmgard Brixius, Flöte

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag, 9.00 – 16.30 Uhr

Aus der Presseinformation:

Der Charme der 70er
Neue Ausstellung mit Fotografien von Daniel Schieben in der Deutschen Richterakademie
  

„Fotografie 70/10“ ist der Titel der neuen Ausstellung mit Fotografien des Trierer Künstlers Daniel Schieben, die am Donnerstag, 19. August, um 19.30 Uhr mit einer festlichen Vernissage in der Tagungsstätte der Deutschen Richterakademie in Heiligkreuz eröffnet wird.
Der Ausstellungsort, der den gepflegten Charme der 1970er Jahre atmet, ist nicht zufällig gewählt, im Gegenteil: Das weitläufige Gebäudeensemble, in dem sich Deutschlands Richter und Staatsanwälte fortbilden, war für Daniel Schieben eine Inspirationsquelle. Seinem Ausstellungskonzept liegt die Idee zugrunde, eine Verbindung zwischen der beeindruckenden Gebäudearchitektur und einer zeitgenössischen Position in der Fotografie zu finden.

In einer zweistufigen Herangehensweise portraitierte Schieben zuerst Personen, die in der Zeit der Erbauung der Tagungsstätte geboren wurden. Anschließend wurden Kinderfotos der Portraitierten gesichtet und mit den aktuellen Aufnahmen durch Mehrfachbelichtungen zu einer Komposition zusammengefügt. Durch das vertikale Ineinanderfügen der Köpfe wird eine dynamische Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erreicht. Ergebnis ist eine Wahrnehmungsirritation, die im Kontrast zur klaren Architektur des Gebäudes steht. Die Einfassung mit einem halbtransparenten Seidenpapier, wie man es aus Fotoalben kennt, lässt die Wirkung eines Schleiers entstehen, so dass die Grenze der Jahrzehnte verblasst und sogar zu verschwinden scheint. In der Ausstellung werden sechs Arrangements der Serie sowie weitere aktuelle Arbeiten des Künstlers zu sehen sein.
Zur Ausstellungseröffnung wird Karl Ducoffre eine Einführung geben. Musikalisch eingerahmt wird die Vernissage von Irmgard Brixius (Flöte).

Einen Bericht und Bilder zur Vernissage finden Sie unter Aktuelles

 

17. September – 17. Dezember 2010

Klaus Lange
Gerhild Kaemmerer-Jastroch
Dominikus Ascher
„Extra 3“
Malerei

Vernissage: 17. September 2010, 19.15 Uhr
Begrüßung: Frank Jüttner, Direktor der Deutschen Richterakademie
Musik: Diethelm-Michael Jullien (Piano und Gitarre)

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag, 9.00 – 16.30 Uhr

Aus der Presseinformation:

Die neue Galerie in den Clubräumen der Tagungsstätte Trier will Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern, Referentinnen und Referenten, Tagungsleiterinnen und Tagungsleitern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Freundinnen und Freunden der Deutschen Richterakademie die Gelegenheit geben, ihr künstlerisches Talent in einem stimmungsvollen Ambiente zu präsentieren. Nach dem Erfolg der ersten Ausstellung im Frühjahr präsentieren jetzt Klaus Lange, Gerhild Kaemmerer-Jastroch und Dominikus Ascher bis zum 17. Dezember 2010 Ihre Arbeiten.

Klaus Lange malt seit fünf Jahren in Acryl, mit besonderer Vorliebe für abstrakte Farbenspiele. Seine vielfältigen Erfahrungen mit Formen und Verbindungen im Berufsleben verstärkten seinen Wunsch, Formen und Farben in einen harmonischen Einklang zu bringen. Vorbilder sind u.a. Wassily Kandinsky und Joan Miro.



Gerhild Kaemmerer-Jastroch begann im Jahr 2005 mit Acrylfarben zu malen und ist seitdem „Schülerin bei sich selbst“. Sie schulte das Auge beim Abmalen der Werke bekannter Künstler und erwarb nach und nach einen Umgang mit Farben und Formen. Sie experimentiert unter anderem mit Spachtelmasse, Sand und Papier.
Ihre Themen sind vielfältig und der Bogen spannt sich von Alltagsgegenständen über Körper und Natur, bis hin zu symbolisch zu Deutendem und expressiven Elementen.



Dominikus Ascher zeichnet und malt seit den 1980er Jahren. 1987 bis 1990 nahm er an mehreren Kursen der Europäischen Kunstakademie teil, u.a. bei Guy Toso und Mario Diaz Suarez. 1989 gewann er einen Grafikwettbewerb in Birkenfeld mit einem Plakatentwurf. Mehrere kleine Grafik- und Entwurfsaufträge folgten. Nach berufsbedingter, langer  Schaffenspause malt er seit 2009 in Öl und Acryl - noch auf der Suche nach Stil und Profil.

 


 

 



Vorschau:

4. November – 17. Dezember 2010
Iris Wojanowski
Malerei

20. Januar – 15. April 2011
Claudia Weicker

Malerei



Wustrau:

2. September – 17. Dezember 2010

Guido und Johannes Häfner
„Häfner + Häfner“
Skulptur, Grafik, Malerei

Vernissage: 2. September 2010, 19.30 Uhr
Begrüßung: Frank Jüttner, Direktor der Deutschen Richterakademie
Einleitung: Dr. Ulrike Liedtke, Geschäftsführerin der Musikakademie Rheinsberg
Musik: Johannes Häfner, Piano

Öffnungszeiten:
mittwochs, 13.00 – 16.00 Uhr
(außer 6. und 13.10.2010)

Aus der Presseinformation:

Was ist der Mensch? Archetypen im Wustrauer Schloss
Guido und Johannes Häfner zeigen Skulpturen, Grafiken und Malerei in der Deutschen Richterakademie

„Häfner + Häfner“ ist der Titel der neuen Ausstellung, die am 2. September 2010, 19.30 Uhr, in der Deutschen Richterakademie in Wustrau eröffnet wird. Das in Nürnberg lebende Brüderpaar Guido und Johannes Häfner wird im Wustrauer Schloss und im Schlosspark bis zum 17. Dezember Skulpturen, Grafiken und Malerei zeigen.
Was ist der Mensch? Um diese zentrale Frage kreisen die Arbeiten des Bildhauers und Grafikers Guido Häfner und seines Bruders Johannes, der als Grafiker und Maler arbeitet. Dem Thema nähern sich die beiden Künstler zwar mit der von Profis zu erwartenden künstlerischen Ernsthaftigkeit, erschlagen die Betrachter ihrer Werke aber nicht mit philosophischer Schwerfälligkeit. Fröhlich, provokant und mit einem gehörigen Maß Ironie präsentieren sie ihren Blick auf die Welt.
Gibt es Muster für die verschiedenen Formen menschlichen Verhaltens? Häfner und Häfner spüren Strukturen häufig zu beobachtender Verhaltensweisen nach und haben bei allem Facettenreichtum des Menschseins Archetypen, also Urmuster gefunden, die sie in ihrer künstlerischen Darstellung aber auch sogleich wieder in Frage stellen. Die Grafiken und Bilder von Johannes Häfner bedienen sich dabei einer großen Bandbreite, die vom Comic über die Computergrafik bis zum Linolschnitt reicht. Die zum Teil großformatigen Stahlplatten- und Holzskulpturen von Guido Häfner beeindrucken durch das Spiel des Künstlers mit Formen und Strukturen.

„Mit Guido und Johannes Häfner präsentieren zwei international bereits sehr erfolgreiche Künstler ihre Werke in Wustrau“, freut sich Frank Jüttner, Direktor der Deutschen Richterakademie, auf die Ausstellung. Tatsächlich wurden Arbeiten der beiden Nürnberger seit 1996 in rund 180 Einzelausstellungen in Deutschland, Taiwan, Polen, Dubai und der Schweiz gezeigt. Renommierte Sammlungen, darunter die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg und das Gutenberg-Museum in Mainz, haben Werke der beiden angekauft.
Zur Ausstellungseröffnung wird Dr. Ulrike Liedtke (Musikakademie Rheinsberg) eine Einführung geben. Musikalisch eingerahmt wird die Vernissage von Johannes Häfner selbst, der am Flügel eigene Kompositionen spielen wird.


Vorschau:

13. Januar – 15. April 2011
Künstlergemeinschaft „Ruppiner Palette“
Malerei